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Dienstag, 26. April 2011

Bildungspaket ...das Narrenspiel!

PRESSEERKLÄRUNG

vom 24. April 2011

BILDUNGSPAKET:

eine gute und eine schlechte Idee von Christine Haderthauer

Reißleine ziehen Ministerin von der Leyen!
Und nicht zusätzlich zu 3 Millionen für Werbung weiteres Steuergeld sinnlos vergeuden

„Recht hat sie die bayerische Sozialministerin, Christine Haderthauer,“ freut sich sich Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin, „wenn sie fordert:
man solle das Bildungspaket „bar auszahlen“
- und zwar an alle Kinder zusammen mit der monatlichen Leistung.

Dass sie dann aber selber wieder in politisches Denken „von gestern“ zurück fällt – was sie zu Recht bei der Bundessozialministerin rügt – und auch noch über den Kindern die Sanktions-Keule schwingt, lässt leider den Verdacht populistischer Halbherzigkeit aufkommen“, so Vallenthin.

Dabei trifft die bayerische Sozialministerin mit Ihrem Vorschlag – in einem Interview mit welt.de im Anschluss an Ursula von der Leyens alles andere als Runden Tisch – genau ins Schwarze und exakt die Forderung der Arbeitslosen-Bürgerinitiative.

Die Hartz4-Plattform hat bereits seit Beginn der Diskussion um Bildung und Teilhabe von Kindern
die direkte Auszahlung an alle Kinder durch einen im Sinne des Bundesverfassungsgerichts ausreichend hohen Regelsatz gefordert.

Deshalb ist Christine Haderthauer uneingeschränkt zuzustimmen, wenn sie im Welt-Interview betont:
„Beim Schulbedarf hat Frau von der Leyen ja selber festgestellt, dass das Bargeld zweckentsprechend verwendet wird, deshalb wird dieser Betrag von 100 € bar an die Eltern gezahlt.
Warum dann nicht auch die Teilhabepauschale von 10 € im Monat bar auszahlen?“

Die Bayerische Sozialministerin bemerkt richtig:
„Die Kinder haben einen vom Verfassungsgericht bestätigten Anspruch darauf.“

Und ebenfalls unterstützenswert ist Haderthauers Bürokratie- und Werbungskosten einsparender sowie individuelle Chancen fördernder Hinweis:
Auch „falls“ die Kinder „nicht Fußball spielen“, „auch dann sollte es die zehn Euro geben“,
um sie gegebenenfalls für ganz persönliche Bildungswünsche auszugeben.

“Teilhabe ist doch mehr als ein Vereinsbeitrag“, so die Ministerin.

Stattdessen baut von der Leyen ein Bürokratie-Monster auf, das alleine schon mindestens 1/3 des vorgesehenen Geldes auffrisst und dabei die Kinder noch nicht einmal erreicht.

Wenn die Antragszahlen laut spiegel-online-Umfrage gerade mal 2 % erreichenselbst mit persönlichem Anschreiben in Haderthauers Heimatstadt Ingolstadt noch nicht einmal 4 % -,
dann sollte Ursula von der Leyen nach Einschätzung der Hartz4-Plattform spätestens jetzt die Reißleine ziehen und nicht noch weiteres gutes Geld der Steuerzahler ihrer aussichtslos schlechten Sacher hinterher werfen.

Die Hartz4-Plattform empfiehlt Ministerin von der Leyen, sich nicht an einem in Wahrheit alles andere als „Runden Tisch“ mit handverlesenen Vertretern lediglich von Ländern und Kommunen falschen Applaus zu holen und entgegen anderer Tatsachen zu verkünden:
„ich bin froh über die Einigkeit am Runden Tisch, dass Anschreiben ein kluger Weg (…) sind.“

Die Bürgerinitiative ist empört über den Missbrauch des guten Namens „Runder Tisch“.
Denn an dem durften nur wenige handverlesene Länderminister Platz nehmen - noch nicht einmal sonst willkommene Vertreter von Kirchen und Wohlfahrtsverbänden.

Wer aber vor allem wieder einmal fehlte, das waren diejenigen, die wirklich etwas zur Sache hätten beitragen können – nämlich die Arbeitslosen-Initiativen.
Die hätten der Ministerin rasch die Augen öffnen und erklären können, woran ihr Bildungs-Murks bisher gescheitert ist und auch weiterhin scheitern wird.

Dass mit dem zwar nur einseitigen, aber hoffnungslos unübersichtlichen Antrag die folgenden Leistungen zu beantragen sind, erschließt sich nur dem, der sein Leben lang nichts anderes getan hat, als Verwaltungsformulare auszufüllen,
kritisiert die Hartz4-Plattform:

Mittagessen: bei Nachweis 26 € im Monat.
Kultur, Sport, Freizeit: mit Beleg 10 € im Monat.
Tagesausflüge: gegen Teilnahmebescheinigung die vollen Kosten.
Nachhilfe: nur wenn der Lehrer sie für „angemessen“ hält und gegen Nachweis.
Monatskarte: voll erstattet, nur wenn die „erforderlich“ ist und die „nächstgelegene Schule“ besucht wird; bei zusätzlich privater Nutzung nur Zuschuss.
Schulbedarf: 100 € ohne Antrag mit Monatsleistungen;
1. August 70 €, 1. Februar 30 €.

„Oder sollte es den Antragstellern auch gar nicht leicht gemacht werden, weil in allem Handeln der Bundesregierung immer wieder die menschenverachtende Geisteshaltung beispielsweise eines Berliner CDU-Abgeordneten Frank Steffel durchscheint?“
fragt Brigitte Vallenthin.
„Der steht nämlich u.a. Philipp Missfelder und Guido Westerwelle in nichts nach, wenn er erklärt: „Bildungsgutscheine (…) lassen sich eben nicht verrauchen und versaufen.“

Da bleibt nur der dringende Rat an Christine Haderthauer:
Lassen sie sich ihre gute Idee nicht kaputt machen und folgen sie nicht solchen Betrugs-Unterstellungen Ihrer politischen Freunde des so genannten bürgerlichen Lagers!

Schmeißen Sie ihre zweite, schlechte Idee zum Bildungspaket eiligst auf den Müll!
Sanktionsdrohungen auch noch gegen Kinder mit einer so genannten „Bildungs- und Teilhabevereinbarung“
haben mit Menschenwürde nicht das geringste zu tun!“

Übrigens:
rückwirkende Anträge zum 1. Januar sollen nach Beschluss des Runden Tisches jetzt bis zum 30. Juni gestellt werden können.

In einer Presseerklärung aus dem von-der-Leyen-Ministerium heißt es dazu:
„Dafür leitet das Bundessozialministerium jetzt die erforderlichen gesetzgeberischen Schritte ein.“

Da stellt sich für die Hartz4-Plattform allerdings die Frage:
Was hat der bei der Karlsruher Hartz IV-Verhandlung ständig zitierte „lernende Gesetzgeber“ eigentlich dazu gelernt, wenn er
– kaum ist des Bundespräsidenten Tinte darunter getrocknet – das
14 Monate lang diskutierte, verspätet verabschiedete Gesetz bereits nach vier Wochen schon wieder ändern muss?

Wiesbaden, 26. April 2011
Brigitte Vallenthin
Presse Hartz4-Plattform
keine Armut! - kein Hunger! - kein Verlust von Menschenwürde!

Bürgerinitiative für die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens sowie die Information und Unterstützung von Hartz IV-Betroffenen
0611-172 12 21 0160-91 27 94 65
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www.grundeinkommen-waehlen.de

Samstag, 16. April 2011

Jetzt...RÜCKWIRKENDE ANTRÄGE stellen!!!

EILIGER AUFRUF:
30. April ist letzte Frist für Bildungspaket-Anträge ab 1. Januar

Hartz4-Plattform rät:
jetzt eilig rückwirkende Anträge stellen für
Mittagessen, Sport, Musik, Ausflüge, Freizeiten, Nachhilfe und Schulbus oder Bahn


„Es ist schon ein Stück aus dem Tollhaus der Berliner Gesetzgeber:
Ursula von der Leyens neues Hartz IV-Gesetz schiebt zum 30. April dem
Grundrecht auf „menschenwürdiges Existenzminimum“ und Teilhabe mal eben
den Riegel vor,“

empört sich Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin.

„Klammheimlich im allerletzten Paragrafen 77 lässt sie einfach beim hochgejubelten Bildungspaket diejenigen Eltern und Kinder durch den Rost fallen, die bis dahin

nicht erfahren haben, dass sie ihrvom Verfassungsgericht am 9. Februar letzten Jahres zugesichertes unverfügbares“ Grundrecht auf Teilhabe nur auf Antrag kriegen.

Und wer bis dahin nicht Bescheid weiß, hat nach dem Willen der „kinderlieben“
Sozialministerin Pech gehabt und und bleibt auf den Kosten für Mittagessen, Sport, Musik, Ausflüge, Klassenfahrten, Freizeiten, Nachhilfe sowie Schulbus sitzen,

obwohl er es vom Amt hätte zurück fordern können.“

so Brigitte Vallenthin.

„Wenn schon nicht die BA-Verwaltungen ihren Informationspflichten nachkommen“, erklärt Brigitte Vallenthin,“ dann wollen wenigstens wir als Bürgerinitiative versuchen, noch möglichst viele Menschen über ihre Möglichkeiten aufzuklären“:

Weil – nach der Übergangsregelung im § 77 des neuen Gesetzes - die
folgenden „Leistungen (…) als zum 1. Januar 2011 gestellt“ gelten – sofern sie „bis zum 30. April 2011 beantragt“ werden, gibt es - rückwirkend letztmalig bis Antragstellung zum 30. April:

Mittagessen:

da, wo's Mittagessen gibt – in Schulen und Kindertageseinrichtungen –
kann man „bei Teilnahme an einer gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung“
einen „Mehraufwand“ von täglich 1 € bekommen. Das sind monatlich 26 €.
Das gilt in Schulen nur „unter der Voraussetzung, dass die
Mittagsverpflegung in schulischer Verantwortung angeboten wird.“ und
ebenso auch in Kindertagesstätten.

Sport, Musik, sonstige kulturelle Bildung ebenso Ferienfreizeiten:

wenn man an außerschulischen Bildungsangeboten bereits teilgenommen hat,
so gibt es dafür monatlich 10 €.

Schulbus oder Bahn:
für „Schülerbeförderung“ zur „nächst gelegenen Schule“ gibt es die
„tatsächlichen Aufwendungen“ für die Monatskarte.

Schulausflüge und Klassenfahrten:
auch dafür werden die „tatsächlichen“ Kosten anerkannt und bezahlt - auch für die, die bereits stattgefunden haben.
Nachhilfeunterricht
wird ebenfalls erstattet. Das Gesetz drückt sich allerdings darum, die
Höhe zu beziffern; es spricht lediglich von „berücksichtigt“.
Ob diese„Lernförderung“ allerdings „geeignet“ und „erforderlich“ ist, muss die
Schule bescheinigen.
Und dann sieht das Gesetz vor, auch diese Kosten rückwirkend zu erstatten.


Alle diese, aus dem Regelsatz bislang vom Munde abgesparten Leistungen
also nicht nur Spiel, Spaß und Essen -

kann man für das 1. Vierteljahr 2011 zurückfordern – und zwar bar ausgezahlt.

Dringender Hinweis derHartz4-Plattform:

„unbedingt eine Eingangsbestätigung für die Anträge mit nach Hause nehmen!“ erinnert Brigitte Vallenthin.

„Es könnte sonst vielleicht passieren, dass die Anträge „verloren“ gegangen oder „nicht
angekommen“ sind.

Sowas sei schon mal vorgekommen, hört man.

“ Weiter rätBrigitte Vallenthin:

„Alle Anträge können formlos eingereicht werden.
Sie sollten aber unbedingt auch die Fortführung der Leistungen ab 1. April beinhalten.

Denn ohne Papierkrieg, gibt es auch dann das Bildungspaket nicht.“

Fußnote: alle „kursiven“ Zitate sind den §§ 28 und 77 des neuen Hartz
IV-Gesetzes entnommen.

Wiesbaden, 14. April 2011

Brigitte Vallenthin
Presse

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Dienstag, 12. April 2011

"Bildungspaket"-die dreiste Mogelpackung!

Anne Will hat recht:

das so genannte „Bildungspaket“ ist eine Mogelpackung

Hartz4-Plattform rät: jetzt eilig rückwirkende Anträge stellen für Mittagessen, Sport, Musik, Ausflüge, Freizeiten, Nachhilfe und Schulbus oder Bahn!

PRESSEERKLÄRUNG

vom 12. April 2011

Von der Leyens neues Gesetz raubt Kindern gleich mehrfach ihre Rechte

„Manchmal haben die Wochenend-Fernseh-Plappereien durchaus mehr als nur ein Körnchen - am vergangenen Sonntag sogar einen überzeugend dicken Sandberg an Wahrheit, den Anne Will Ursula von der Leyen aus gutem Grund vor die Tür des Sozialministeriums gekippt hat,“ stellt Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin fest.

„Eine „Mogelpackung“ scheint nach Einschätzung der ARD-Moderatorin das so genannte „Bildungspaket“ im neuen Hartz IV-Gesetz zu sein. Und sie überzeugte auch gleich mit schlagenden Beweisen

– beispielsweise einem Stresstest für die tatsächlichen Kosten der Teilhabe in einem Fußballverein.

Es ist ein Skandal: dieses heuchlerische Bildungspaket ist gleich ein mehrfacher Betrug an den Rechten armer Kinder sowie auch ihrer Eltern,“

so Brigitte Vallenthin.

Nach Ansicht der Hartz4-Plattform geht es bei diesem vergifteten PR-Coup – Bildungspaket genannt – in Wahrheit doch nur darum, den Kindern nicht den Regelsatz zu erhöhen.

Und die Bundesregierung nimmt billigend in Kauf, dass ihr angeblicher Geldsegen – eher wohl ein weiteres Aufbläh-Programm für staatliche Verwaltungen – den größten Teil der Kinder wohl gar nicht erreichen wird.

- Das Bildungspaket erfüllt nicht mal einen Bruchteil dessen, was es verspricht.

Nur ein Beispiel: der Fußballverein. Die Anne Will-Redaktion hat mal den Kicker-Stresstest gemacht: In Ursula von der Leyens Mogelpackung fehlen vollständig die um mindestens 400% das Bildungspäckchen übersteigenden Kosten für Sportkleidung, -Schuhe und sonstige über den Vereinsbeitrag hinaus gehenden finanziellen Aufwendungen.

Dem überzeugenden Video in der Sendung ist nichts hinzu zu fügen

http://daserste.ndr.de/annewill/media/annewill2829.html

– außer, dass es das bei allen anderen Bildungswünschen von Hartz IV-Eltern für ihre Kinder genauso aussieht. Da hilft auch wenig, dass Julia Klöckner, rheinlandpfälzische CDU-Hoffnung, eine Musikschule kennt, bei der man Instrumente ausleihen kann, und noch weniger, dass Sterne-Koch Tim Raue dieses Regierungs-Schönreden noch mit der inhaltslosen Worthülse toppt:

„Wir haben jetzt dieses tolle Bildungspaket.“

- Das Bildungspaket widerspricht der Pflicht zur „transparenten Berechnung“ des Regelsatzes,

wie es die Verfassungsrichter forderten– und zwar desjenigen für Kinder. Kinder mit einer so genannte „Teilhabe“-Mogelpackung mal eben aus einer transparenten Berechnung auszugliedern, ist folglich nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar 2011 verfassungswidrig.

- Das Bildungspaket widerspricht dem Grundsatz der Gleichbehandlung.

Auch hier waren die Verfassungsrichter eindeutig indem sie ein „Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums“ postulierten, das sich auf “jeden Hilfebedürftigen“ bezieht.

Nachteil für die Betroffenen: eine grundgesetzlich verbürgte Gleichbehandlung aller Kinder wird mit der Vorbedingung zur Antragstellung und Antragsgewährung, mit dem guten Wille von Lehrern, mit lückenhaftem Angebot und mit Mut der Eltern verbunden, auch noch um dieses Grundrecht für ihrer Kinder beim Amt zu betteln.

Von wegen „Rechtsanspruch“ - wie die neue Hoffnung der CDU, Julia Klöckner es bei Anne Will formulierte:

wo es in der Schule kein Mittagessen gibt, da muss weiter Kohldampf geschoben werden.

Das Bildungspaket widerspricht dem Prinzip der freien, individuellen Entscheidung und entmündigt Eltern,

die nicht mal mehr frei im Sinne ihrer Kinder entscheiden können, ob und wo bzw. bei wem sie Sport treiben, Musik-, Mal- oder Tanzunterricht oder Nachhilfeunterricht nehmen wollen. Man muss gar nicht die Erinnerungen an „Kraft durch Freude“ oder „Freie deutsche Jugend“ bemühen, um zu spüren, dass da etwas extrem Ungutes unterwegs ist – wenn obendrein auch der Sachbearbeiter entscheiden wird, wie weit man zur Schule und zurück laufen könnte und keine kostenlose Buskarte braucht.

- Das Bildungspaket widerspricht dem Sozialdatenschutz,

weil es Eltern und Kinder verpflichtet, ihre Lebenssituation in Vereinen und anderen Organisationen sowie Bildungseinrichtungen offenbaren zu müssen. Und dass – wie aus den Ämtern zu hören ist - „der Ansturm nicht groß“ sei – ist doch der beste Beweis dafür, dass vielfach öffentlich geschmähte Hartz IV-Berechtigte sich aus Scham gar nicht trauen, diesen so genannten „Rechtsanspruch“ zu beantragen.

„Das alles bedeutet aber auch, dass wir uns von der Links-Partei – die doch die Belange dieser Menschen im Auge haben will – wünschten, sie würde nicht, wie Bodo Ramelow bei Anne Will, in das Loblied der Hartz IV-Parteien für's Bildungspaket einstimmt,“ resümiert Brigitte Vallenthin enttäuscht,

„sondern unser Engagement für die Abschaffung dieses Unsinns-Pakets und für die verfassungskonforme Ermittlung und Berechnung eines auch die „gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe“ einschließenden ausreichenden Kinder-Regelsatzes unterstützt.“

Fußnote: alle „kursiven“ Zitate sind dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 09.02.2010 zum Hartz IV-Regelsatz entnommen.

Wiesbaden, 12. April 2011

Brigitte Vallenthin

Presse

Hartz4-Plattform

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Dienstag, 5. April 2011

Kampagne für 500 Euro Eckregelsatz-zehn Euro Mindestlohn!!!

Bündnis 500 Euro Eckregelsatz / zehn Euro gesetzlicher Mindestlohn
Kampagnenrat....Berlin, Bonn, Frankfurt, Göttingen, Karlsruhe
www.500-euro-eckregelsatz.de
www.mindestlohn-10-euro.de

Ich möchte Euch heute folgenden Newsletter vom 04.04.2011 ans Herz legen!

Liebe Leser...

ab dem 1. Mai können Unternehmen und Behörden in Deutschland LohnarbeiterInnen aus Polen und anderen osteuropäischen EU-Ländern zu den in deren jeweiligen Ländern geltenden niedrigen Löhnen unter Vertrag nehmen.

Kapital und Berliner Regierung fördern damit Lohnsenkungen in breitem Maßstab.

Deswegen kämpfen sie für einen gesetzlichen Mindestlohn.

Unsere Forderung nach zehn Euro gesetzlichem Mindestlohn trifft hier ins Schwarze. Deshalb treten wir dafür ein, in der nächsten Zeit von unseren beiden Forderungen

die Forderung nach zehn Euro gesetzlichem Mindestlohn in den Vordergrund zu stellen.

Weitere Gründe dafür findet ihr in der Erklärung des Kampagnenrats

http://www.mindestlohn-10-euro.de/2011/04/04/treffen-der-kampagne-500-euro-eckregelsatz-hartz-iv-und-10-euro-mindestlohn-am-29-januar-2011/

Unsere Kampagne für 500 Euro Eckregelsatz/zehn Euro Mindestlohn gewinnt dadurch an Aktualität.

Der 1. Mai ist die nächste Gelegenheit, in dieser Sache offensiv in die Öffentlichkeit zu gehen.für Der Aktionstag der Partei „Die Linke“ am 21. April und vor allem der 1. Mai sind die nächsten Gelegenheiten, in dieser Sache offensiv an die Öffentlichkeit zu gehen.

Wir haben verschiedene Sachen erarbeitet, die ihr nutzen könnt:

a) Ein neues Flugblatt „Für einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro brutto, lohnsteuerfrei“ (27.03.2011). Ihr könnt es kostenlos bestellen über info@klartext-info.de.

b) Überarbeitete Unterschriftenlisten der Kampagne.

http://www.500-euro-eckregelsatz.de/mat/unterschr_2011-03-27.pdf

Wir setzen die Unterschriftensammlung für unsere beiden Forderungen fort, leicht verändert mit dem Schwerpunkt Mindestlohn. Bisher haben wir 12.000 Unterschriften.

c) Eine aktualisierte Bündnisplattform

http://www.500-euro-eckregelsatz.de/mat/plattform_2011-03-27.pdf

d) Neue Aufkleber mit dem Logo „Zehn Euro gesetzlicher Mindestlohn, lohnsteuerfrei“. Kostenlos zu bestellen über info@klartext-info.de


e) Neue Transparente mit dem Logo und der Forderung: Gesetzlicher Mindestlohn 10 € brutto, lohnsteuerfrei – Alg II mindestens 500 € Eckregelsatz. www.mindestlohn-10-euro.de Das Transparent können wir gegen eine kleine Spende abgeben.

f) Neue Website www.mindestlohn-10-euro.de Hier findet ihr unsere Materialien und andere Ausarbeitungen zum Thema.

Unsere Forderungen sind gerade jetzt besonders dringlich, das Material steht für euch bereit. Viel Erfolg, mit Schwung in den 1. Mai!

Ergänzung zum Newsletter vom 04.04.

in unserem Newsletter vom 04.04.2011 haben wir Euch leider die Erklärung des Kampagnenrats nicht mitgeschickt, warum wir den Schwerpunkt der Kampagne auf die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn verlagern. Ihr könnt sie unter
http://goo.gl/uSLOn finden.

Das neu erstellte Flugblatt ist als pdf-Datei einsehbar
http://www.mindestlohn-10-euro.de/wp-content/uploads/2011/03/Mindestlohnkampagne2011_27_03.pdf

Den Aufkleber könnt Ihr Euch anschauen unter
http://www.500-euro-eckregelsatz.de/mat/ZehnEuro_Aufkleber.JPG
Die Aufkleber können schon bestellt werden, müssen aber erst noch gedruckt werden. Wir bitten um etwas Geduld.

Bitte teilt uns immer mit, wieviele Flugblätter usw. ihr haben wolltet, damit wir nicht noch einmal nachfragen müssen. Und bitte die Postadresse nicht vergessen, damit die Sachen auch zugestellt werden können. Bestelllungen können kostenlos bezogen werden unter info@klartext-info.de bezogen werden.

Wir sammeln weiterhin Unterschriften für die Kampage 500 Euro Eckregelsatz 10 Euro Mindestlohn brutt lohnsteuerfrei

http://www.500-euro-eckregelsatz.de/

Euer Kampagnenrat
Martin Behrsing, Frank Eschholz. Rainer Roth, Edgar Schu und Helmut Woda

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